Einartbestand

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Definition

  • Unstrukturierte, vollflächige Bepflanzung mit nur einer Art, bodendeckend bis übermannshoch.
  1. Gestalterisch gewollt: Starker Eindruck in einem Aspekt bis wenigen Aspekten (Blüte, Herbstfärbung).
  2. Standörtlich begründet: Pflegeaufwand durch Fernhalten von unerwünschtem Bewuchs bleibt auch langfristig dort gering, wo extreme Standortbedingungen geeigneten Arten konkurrenzfreie Nischen bieten, z.B. Goldnessel (Lamium argentatum) im trockenen Schatten oder - als S-Stratege_ Kaukasus-Fetthenne (Sedum spurium) auf dünnschichtigen Dachsubstraten.

Quellenangabe

EVERT, KLAUS-JÜRGEN (Hg.): Lexikon - Landschafts- und Stadtplanung. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001.

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