Flächenstrukturpflanzung

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Definition

  • Dem Kontext einer Entwurfsidee folgende Bepflanzung aus geschlossenen und begrenzten geometrischen oder floral-formalen Flächenfiguren mit linearen Bestandsrändern zwischen verschiedenen Artengruppen, die durch hinreichend unterscheidbare Farben (Blüten, Laubwerk) und/oder Texturen sichtbar werden (moderner Formalismus).
  • Umsetzbar in kurzlebigen Wechselpflanzungen und historischen Teppichbeeten.
  • In langlebigen Stauden- und Gehölzpflanzungen nur bei geringem Zuwachs oder intensiver Pflege dauerhaft sichtbar (karger Standort, keine Ausläuferpflanzen, keine Selbstaussaat).

Quellenangabe

EVERT, KLAUS-JÜRGEN (Hg.): Lexikon - Landschafts- und Stadtplanung. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001.

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