Freiraum

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Modulname Planungswissenschaften II: Freiraum
Modul-Nummer 4.2
Studiengang Stadtplanung
Profilbereich Planungswissenschaften
Modulleitung Prof. Ing. Cornelia Bott
Semester 2
Lehrform Vorlesung
ECTS 5
Prüfungsleistung Klausur/Referat/Hausarbeit
Lehrveranstaltung 1 Freiraumplanung I
Lehrveranstaltung 2 Umweltschutz und Landschaftsplanung

Angestrebte Lernergebnisse

Kenntnisse

  • Kenntnis der Aufgabenfelder, Arbeitsansätze und Methoden in der Freiraum- und Landschaftsplanung, speziell an der Schnittstelle zur Stadtplanung.
  • Kenntnis der Landschaftsplanung als Instrument, UVP, SUP, GOP.
  • Die Umweltbelange sind im Kontext der ökologischen, sozioökonomischen, rechtlichen, technischen und gestalterischen Aspekte im Planungsprozess paritätisch einzubeziehen. Kenntnis der Planungsbeteiligten und ihrer Funktionen.
  • Sensibilisierung für ein Bewusstsein und für ein verantwortungsvolles Handeln

Fertigkeiten

  • Erkennen notwendiger städtischer und landschaftlicher Freiraumstrukturen unter Berücksichtigung der Erholungsvorsorge, um diese gezielt in die städtebaulichen Planungen mit einzubinden.
  • Fähigkeit in der Landschaftsplanung eine umweltverträgliche, nachhaltige Siedlungs- und Landschaftsentwicklung zu fördern und diese steuernd über Definition von Kriterien in der Gesamtplanung voranzubringen.

Kompetenzen

  • der Integration städtebaulicher Projekte in den Prozess der Stadtentwicklung

Modulinhalte

Freiraumplanung I

Einführung in die Freiraumplanung im städtebaulichen Kontext, geschichtlicher Hintergrund, heutige Praxis. Es werden Grundlagenwissen sowie Methodenansätze auf unterschiedlichen Maßstabsebenen: Landschaft (Region), Stadt, Quartier, Objekt vermittelt. Planen und Gestalten auf der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitebene. Aktuelle Praxisbeispiele. Differenzierte Betrachtung unterschiedlicher Herangehensweisen und Verfahren, abhängig vom Ziel, der Planungsebene und der Problematik und Größe des zu behandelnden Raumes. Kenntnis der Freiraumsysteme, ihre unterschiedlichen Nutzer, Erreichbarkeit, Ausstattung, Gestaltqualität, räumliche, soziokulturelle und ökologische Wirkungen im Stadtraum. Davon abgeleitet, anwenden struktureller gestalterischer Parameter in den Projekten 1.2.1 Planung und 2.2.1 Städtebauliches Entwerfen.

Umweltschutz und Landschaftsplanung

In der Landschaftsplanung werden umweltschützende Aspekte, die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes in der Stadt- und Landschaftsentwicklung formuliert und stadtökologische Bausteine sowie Umweltqualitätsziele erarbeitet.

Bewertung und formulieren von Handlungskonzepten in der nachhaltigen Siedlungsentwicklung

Lehrveranstaltungen

  • Freiraumplanung I
  • Umweltschutz und Landschaftsplanung

Literatur

  • Rudolf, K. S. (1998): Wahrnehmung und Landschaft FH Weihenstephan, Abra-xas-Verlagsbuchhandlung Freising
  • Richter, G. (1981): Handbuch Stadtgrün, BLV Verlagsgesellschaft München
  • Koch, M. (2001): Ökologische Stadtentwicklung. Kohlhammer, Stuttgart,
  • Heinrich, D. & M. Hergt (2002): dtv-Atlas zur Ökologie. – 5. Aufl. – München: Deutscher Taschenbuch Verlag
  • Sukopp, H. & R. Wittig (Hrsg.) (1993): Stadtökologie. – Stuttgart; Jena, New York: G. Fischer
  • Wittig, B. & B. Streit (2004): Ökologie. – Stuttgart: Ulmer (UTB basics; UTB 2542)
  • GRUEN werkgruppe (2002): Bewertungsverfahren Eingriffsregelung, Stuttgart.
  • Kaule, G. (1986): Arten- und Biotopschutz, Stuttgart
  • Küpfer, C. (2001): Grundsätze eines Eingriffsregelungsmodells für die Bauleitplanung (nicht nur) für den ländlichen Raum. Ravensburg.
  • Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU) (1997): Arten, Biotope, Landschaft. Schlüssel zum Erfassen, Beschreiben, Bewerten. – Fachdienst Naturschutz, Allgemeine Grundlagen; Karlsruhe
  • Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU) (2000): Naturschutz-Praxis, Eingriffsregelung 3: Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung in der Bauleitplanung; Karlsruhe.
  • Müller, T. (1974): Die potentielle natürliche Vegetation von Baden-Württemberg, Ludwigsburg.
  • Umweltministerium Baden-Württemberg (1995): Bewertung von Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit. Leitfaden für Planungen und Gestattungsverfahren, Heft 31.
  • Nachbarschaftsverband Stuttgart (1992): Klimaatlas; Stuttgart

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