Ingenieurbiologie und Wasserbau

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Modulname Ingenieurbiologie und Wasserbau
Modul-Nummer 3.7.1
Studiengang Landschaftsarchitekur
Profilbereich Bauen
Modulleitung Prof. Sigurd Henne
Semester 7
Lehrform Vorlesung
ECTS 5
Prüfungsleistung Klausur (90)
Lehrveranstaltung 1 Ingenieurbiologie
Lehrveranstaltung 2 Wasserbau

Angestrebte Lernergebnisse Ingenieurbiologie

Kenntnisse

  • Begriffe/ Aufgabenspektrum/ Ziele
  • Wasserbauliche, erdbauliche, statische, biologische, technische, vegetationstechnische Grundlagen
  • Funktionsprinzip ingenieurbiologische Bauweisen
  • Spektrum der Bauweisen für erdbauliche und wasserbauliche und vegetationstechnische Aufgaben jeweils mit: Einsatzgebieten, ökologische und sonstige Funktionen, Einsatzgebiete, Vor-/ Nachteile, fachgerechte Bauausführung, Kosten, Maschineneinsatz

Fertigkeiten

  • Auswahl geeigneter Verfahren für unterschiedliche Aufgaben

Kompetenzen

  • Erstellen Planung für komplexe Aufgaben unter Integration ökologischer, funktionaler erdbaulicher, wasserbaulicher wirtschaftlichen Anforderungen

Angestrebte Lernergebnisse Wasserbau

Kenntnisse

  • Rechtlicher Rahmen/ Hydrologische Grundlagen, Morphologie der Fließgewässer
  • Begriffe/ Aufgabenspektrum/ Ziele naturnaher Wasserbau
  • Grundlagen der (naturnahen) Gestaltung von Fließgewässern
  • Grundlegendes Spektrum wasserbaulicher Aufgaben Bauweisen v.a. Randausbildung urbaner Gewässer
  • Technische, physikalische Grundlagen, Aufgaben, Elemente und Bauweisen von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser
  • Grundlagen, Bedingungen, Elemente, Bauweisen künstliche Teiche und Brunnenanlagen

Fertigkeiten

  • Auswahl geeigneter Bauweisen für Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser, künstliche Teiche und Brunnenanlagen für vers. Aufgaben

Kompetenzen

  • Erstellen Planung für Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser unter verschiedenen planerischen Anforderungen
  • Erstellen Planung für einen künstlichen Teich und Brunnenanlage

Modulinhalte

Ingenieurbiologie

  • Begriffe, Aufgabenspektrum/ Ziele, Normen und Regelwerke ingenieurbiologischer Bauweisen
  • statische, technische, vegetationstechnische biologische Grundlagen
  • Spektrum ingenieurbiologischer Bauweisen: Deck- und Stabilbauweisen sowie kombinierte Bauweisen, jeweils mit konstruktiven Merkmalen, ökologische und sonstige Funktionen, Einsatzgebieten, Vor-/ Nachteilen, Bauprozess, Möglichkeiten des Maschineneinsatzes, Arbeitsaufwand, Kosten

Wasserbau

  • Begriffe, Aufgabenspektrum/ Ziele, rechtlicher Rahmen/ hydrologische Grundlagen, Morphologie Fließgewässer, Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser: Begriffe, Funktionen, Einsatzspektrum, -bedingungen von Versickerungsanlagen, konstruktiven Merkmalen, Bemessung von Mulden-Rigolen-Systemen und offene Rinnen.
  • Teiche: Elemente und Konstruktionsmerkmale: Randausbildung, Dichtung, Filter, Tiefenstruktur, biologische Stabilität, Wasserbilanz, Pflege, Sicherheit, Normen
  • Brunnen und Wasserläufe: Formen, Gestaltungsaspekte, Elemente und Konstruktionsmerkmale: Becken- und Dichtungsmaterialien, Pumpen + Filter, Speicher Zu- Abläufe, Elemente für Beleuchtung und Wasserspiele, Normen

Lehrveranstaltungen

  • Ingenieurbiologie
  • Wasserbau

Ressourcen

Literatur

Ingenieurbiologie

  • Eigenes Skript
  • Gerhard, M. & M. Reich in: Gemeinnützige Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung GFG+WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH WBW (Hrsg.) (2001): Totholz in Fliessgewässern – Empfehlungen zur Gewässerentwicklung. Heidelberg, Mainz
  • Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (2005): Empfehlungen für besondere Begrünungsverfahren, FFL, Bad Honnef
  • Florineth, F. (2004): Pflanzen statt Beton, Handbuch zur Ingenieurbiologie und Vegetationstechnik. Patzer, Berlin
  • Hacker, E. & W. Pflug (Hrsg.) (1998): Ingenieurbiologie – die mitteleuropäischen Erlen Jahrbuch 7 der Gesellschaft für Ingenieurbiologie e.V., Aachen
  • Schiechtl, H. M. & R. Stern (1992): Handbuch für den naturnahen Erdbau – Eine Anleitung für ingenieurbiologische Bauweisen. Österr. Agrarverlag, Wien
  • Schiechtl, H. M. (1992): Weiden in der Praxis – Die Weiden Mitteleuropas, ihre Verwendung und ihre Bestimmung. Berlin, Hannover
  • Schiechtl, H. M. & R. Stern (1994): Handbuch für den naturnahen Wasserbau – Eine Anleitung für ingenieurbiologische Bauweisen. Wien
  • Schlüter, U. (1996): Pflanze als Baustoff – Ingenieurbiologie in Praxis und Umwelt. Berlin, Hannover

Wasserbau

  • Eigenes Skript
  • Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (2005): Arbeitsblatt DWA – A 138 Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser. DWA, Hennef
  • Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (2005): Empfehlungen für Planung, Bau und Instandhaltung von Abdichtungssystemen für Gewässer im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, FFL, Bad Honnef
  • Grothehusmann, D. & R. W. Harms (2008): DWA-Kommentar zum DWA Regelwerk: Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser, DWA, Hennef
  • Heinrich, F-J. et al. (2008): Gebäude u. Grundstücksentwässerung – Planung u. Ausführung DIN 1986-100 u. DIN EN 12056-4 (4.Aufl.). Beuth, B
  • Hagen, P. & M. Haberer (2007): Teich kompakt. Ulmer Stuttgart
  • Hagen, P. (2005): Teichbautechnik. Ulmer Stuttgart
  • Patt, H., Jürging, P. & W. Kraus (2009): Naturnaher Wasserbau- Entwicklung von Fließgewässern
  • Stadelmann, P. (1986): Der Gartenteich – Anlage, Pflege und Überwintern leicht gemacht mit Wasserpflanzen, Fischen und anderen Tieren
  • Symmes, M. (1986): Brunnen – von der Renaissance bis zur Gegenwart. Stuttgart
  • Wachter, K. et al. (2005): Der Wassergarten. Ulmer, Stuttgart

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