Naturgüter

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Das Bundesnaturschutzgesetz definiert im Paragrafen 1, Abs. 1 u.a. den Erhalt der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter.

Im § 7 wird begrifflich bestimmt, dass die Naturgüter Boden, Wasser, Luft, Klima, Tiere und Pflanzen sowie das Wirkungsgefüge zwischen ihnen den Naturhaushalt ausmachen.

Im UVPG und im Baugesetzbuch werden Boden, Wasser, Klima, Luft, Pflanzen und Tiere sowie die Wechselwirkungen zwischen diesen als Schutzgüter definiert. Hinzu kommen noch die Landschaft, der Mensch und die Kulturgüter. Diese Schutzgutdefinition ist umfangreicher, weil sich das Naturschutzgesetz eben "nur" auf die Natur bezieht (aus der in diesem engeren Sinne der Mensch als Kulturwesen ausgeklammert ist), die anderen Gesetze sich aber auf die Umwelt beziehen. Die "Landschaft" ist dagegen im Naturschutzgesetz konkreter gefasst.

In der Praxis ist die allgemeinere Bezeichnung Schutzgüter als schon lange existierendem juristischem Begriff und die begriffliche Differenzierung zu den Naturgütern üblich. Daher wird hier auf dieses Stichwort und die darunter einzeln behandelten --> Schutzgüter vewiesen. (Du)


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