Umwelt

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Der Begriff der Umwelt wird sehr vielschichtig verwendet, was ausführlich bei Wikipedia dargestellt ist [1]

Problematisch ist die traditionelle mit ihm verbundene Ausgrenzung des Menschen (Umwelt ist das um ihn herum), sinnvoll der räumliche und funktionale Denkansatz (Gesamtheit der Einflüsse).

Faktisch kann man den oft technisch geprägten Umweltschutz vom mehr biologisch geprägten Naturschutz (als Teilgebiet) unterscheiden. So auch rechrlich mit z.B. dem UVPG und dem Naturschutzgesetz.

Verwechseln sollte man nicht die Begriffe Umwelt und Umgebung: Umwelt darf nicht einfach als das gesehen werden, das da ist. Das wäre die Umgebung.

THIENEMANN (1956) : „Umgebung ist alles, was einen Organismus umgibt ... gleichgültig, ob es für ihn Bedeutung hat oder nicht. Innerhalb dieser Umgebung gibt es für jede Organismenart eine artspezifische Umwelt. Sie umfaßt alle Teile (einschließlich anderer Organismen) der Umgebung, die für diese Art von Bedeutung sind, die Merkwelt. Zur Umwelt gehören auch alle Dinge (und Organismen) die von den Vertretern der betreffenden Tierart wahrgenommen und auf diese Weise in das Handeln einbezogen werden. Dieses Handeln ergibt die Wirkwelt des Organismus.“

Diese Beschreibung fußt auf der klassischen Definition UEXKÜLLs von 1909, mit welcher der Umwelt-Begriff in die ökologische Diskussion einführt wurde und nach welcher Umwelt die Summe aus Merkwelt und Wirkwelt eines Subjektes ist. Beides ist mit Bezug und mit Bedeutung (Wertung) verbunden: Was nehme ich wie wahr und wie weit reichen die Folgen meines Tuns?

zit. Lit.:

  • THIENMANN, A.F., 1956: Leben und Umwelt. Vom Gesamthaushalt der Natur. Hamburg
  • UEXKÜLL, J. VON, 1909: Umwelt und Innenleben der Tiere. Berlin

(Du)


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